Sie sind hier: Home > Aktuell

Fahrt ins Blaue mit den erfolgreichen Sotchi-Bobfahrer


Beat Hefti, Jürg Egger, Alex Baumann und Thomas Lamparter (v.r.n.l.) werden von Direktor Sports & Events St. Moritz Martin Berthod geehrt.

Der Saint Moritz Bobsleigh Club feierte am Dienstag 11. März «seine» erfolgreichen Sotchi-Sportler; allen voran Silbermedaillen-Gewinner Beat Hefti und Alex Baumann. Der Ausflug ins Blaue führte auf die Lagalb, wo Hefti, Baumann aber auch Thomas Lamparter und Jürg Egger offiziell für ihre aussergewöhnlichen Erfolge geehrt wurden.

Nach je einer bronzenen Medaille als Anschieber an den Olympischen Spielen 2002 und 2006, fuhr Beat Hefti dieses Jahr in Sotchi mit Alex Baumann auf den zweiten Platz und sicherte so der Schweiz eine weitere Medaille, eine Silberne. Der Saint Moritz Bobsleigh Club (SMBC) ist sehr stolz, dass Bobpilot Beat Hefti für den St. Moritzer Club fährt und neben der Silbermedaille zusätzlich im Viererbob mit den weiteren Athleten Thomas Lamparter und Jürg Egger ein olympisches Diplom erzielten. 
Um den Sportlern ihre Freude über die aussergewöhnlichen Erfolge zu zeigen, lud der SMBC die Bobathleten zu einer Fahrt ins Blaue ein. Treffpunkt war René Zwickys «Cresta Run» in Celerina. Dort bestiegen die Gefeierten mit einigen Freunden aus dem SMBC Kutschen und fuhren durch ein warmes und wolkenloses Engadin nach Pontresina. Von dort ging es per Bus zur Talstation der Lagalbbahn. Dank dem Engagement von Engadin Mountains konnte die Gesellschaft unentgeltlich auf knapp 2900 M.ü.M. fahren wo auf der Sonnenterasse auf die Erfolge Heftis und Co. angestossen wurde.

Erfolge, die Hefti als «anstrengend» taxierte: «Es ging nicht nur darum physisch stark zu sein, sondern auch darum, psychisch mithalten zu müssen». Er möchte es nicht «Druck» nennen, sondern als Arbeit wahrgenommen haben. «Ich musste immer ausloten: Wieviel Potenzial haben die anderen übrig. Die Psyche ist im Leistungssport genauso wichtig, wenn nicht noch wichtiger als die sportliche Leistung.»

Alle vier wussten, dass im Zweierbob von ihnen nur ein Podestplatz erwartet wurde. Und Jürg Egger ist noch immer ein wenig über den achten Platz im Viererbob enttäuscht. Sie hatten sich mehr vorgenommen. Für Egger gibt es vielleicht keine weitere Chance. Er wird sich anderen Zielen zuwenden. Aber die anderen freuen sich bereits auf die nächste Saison. Wenn auch jetzt einmal Pause angesagt ist.

zurück